Barf - pilsterhill.de

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Barf
Sollten Sie  Ihre Hunde "barfen", so haben wir immer eine kleine Auswahl an tiefgefrorenem Fleisch (Muskelfleisch, Pansen, Innereien, Knochen) der Fa. petsfrost im Hause, welches wir Ihnen während Ihres Aufenthaltes gerne in den entsprechenden Abpackungen verkaufen.
Um besser planen zu können sprechen Sie uns doch einfach vor Ihren Urlaub an.
Preise wie im Shop beschrieben zzgl. anteilige Lieferkosten.

Ferner besteht natürlich auch die Möglichkeit Frostfleisch mitzubringen und es kostenlos in einer Tiefkühltruhe im Hause unterzubringen. Ein kleines Gefrierfach befindet sich auch im Kühlschrank der Ferienwohnung.  

Umstellung auf Rohfütterung
Haben Sie schon öfters überlegt auf Rohfütterung/Barf "umzusteigen"? Sich aber irgendwie nicht "getraut"?
Gerne helfe ich Ihnen bei der Umstellung und stehe für die Zeit
Ihres Aufenthaltes und auch darüber hinaus mit "Rat und Tat" zur Seite.
Sie bekommen die aus meiner Sicht wichtigsten Unterlagen und wir
berechnen gemeinsam die Futtermenge die ihr Hund benötigt.

Kosten: 40,00€
inkl. Unterlagen (Broschüre Swanie Simons, Zusammenstellung interessanter Internetseiten/Shops, sonstige Übersichten)



Warum ich auf Rohfütterung umgestellt habe?

Poncho
Mein Hund Poncho litt jahrelang immer wieder unter heftigsten, teils auch blutigen Durchfällen mit Erbrechen. So versuchten wir immer wieder neue Trockenfuttersorten bis wir zuletzt Hillīs vom Tierarzt fütterten und auch damit wieder Durchfall und Erbrechen auftraten. Als letzte Alternative blieb uns nur das Barfen. So besorgte ich mir eine neue Tiefkühltruhe, entsprechende Literatur und stellte "von jetzt auf gleich" alle drei Hunde um. Poncho, damals 7 Jahre, immer ein sehr langsamer Fresser, war plötzlich der Erste der seinen Napf leergefressen hatte. Er wechselte einmal sein komplettes Haarkleid und der Durchfall trat nicht mehr auf. Zwei Jahre später dann wieder plötzliches Erbrechen mit Fieber, ohne Durchfall aber mit heftigsten Bauchschmerzen. Fressen wollte er nicht mehr, dafür aber literweise trinken, außerdem war er extrem schlapp.  Zunächst ging der Tierarzt von einer "Schneegastritis" aus, da Poncho tagsüber viel draußen war und wir uns vorstellen konnten, dass er Schnee gefressen hatte. Also die übliche Medikation. Seine Bauchschmerzen und das Erbrechen ließen nach,  der Durst und die Schlappheit bestanden weiter. Also wurden  Laboruntersuchungen gemacht. Seine Zuckerwerte waren extrem niedrig, auch eine Glukosegabe änderte nichts daran. Unser Tierarzt äußerte den Verdacht eines Insulinoms, welches sich nach einer weiteren speziellen Blutuntersuchung, zumindest laborchemisch bestätigte. Laienhaft ausgedrückt ist ein Insulinom ein bei Menschen meist gutartiger, bei Hunden aber in der Regel bösartiger Tumor der Bauchspeicheldrüse der schnell Metastasen bildet. Diese Metastasen bilden Insulin die den Blutzuckerspiegel senken. Um so mehr Metastasen, um so mehr Insulinproduktion. Die Hunde "unterzuckern". Die Insulinome sind auch im CT sehr schwer zu erkennen, da oft nur reinskorngroß. Nach Auftreten der ersten Symptome beträgt die Lebenserwartung noch maximal ein Jahr. Welch ein Schock, der b
is dato agile Hund sollte von heute auf morgen totkrank sein? Keine langen Spaziergänge mehr, nur noch kurze Gassirunden, keine Aufregung, keine Anstrengung? Wir zwei fuhren in die Tierklinik nach Hofheim im Taunus um ein CT machen zu lassen. Auch dort machte man mir nicht viel Hoffnung. Metastasen waren Gott sei Dank noch nicht sichtbar, aber aufgrund der immer noch sehr niedrigen Blutzuckerwerte und der Veränderungen an der Bauchspeicheldrüse war ein Insulinom mit großer Sicherheit anzunehmen. Therapieempfehlung: Hochdosiert Kortison und kohlehydratreiche Nahrung. Ich erklärte der Tierärztin, dass ich das Kortison einsetzen würde, aber diesem Hund sicher keine kohlehydratreiche Nahrung geben werde. Er bekomme reichlich Gemüse, Obst, rohes Fleisch und gutes Öl. Nach einer kurzen Pause erwiederte sie, es wäre richtig, so wie ich es mache. Ach ja? Sieh mal einer an.
So begann ich ihn mindestens 3 x täglich zu füttern. Zusätzlich gab es einen indianischen Kräutertee, bittere Aprikosenkerne, Enzyme, reichlich hochwertiges Öl und Kräuter. So wie es in der Barfbroschüre von Swanie Simons beschrieben war. Langsam reduzierte ich das Kortison bis ich es im Juli/August 2010 schließlich ganz ausschlich, alle anderen Zusätze setzte ich auch nach und nach ab, seine Mahlzeiten pro Tag reduzierten wir wieder auf morgens und abends. Es traten  seither keine Beschwerden mehr auf. Mittlerweile ist seit Diagnosestellung genau ein Jahr vergangen. Manchmal kommt es eben doch anders.
Mittlerweile hoffe ich, dass es eine Fehldiagnose war.
Sicher wird seine Bauchspeicheldrüse aufgrund der jahrelangen Fehlfütterung  nicht mehr richtig funktionieren. Krankheiten der Bauchspeicheldrüse zählen übrigens heute zu den mittlerweile häufigsten Erkrankungen des Hundes, warum wohl? Aber sicher gibt es auch dafür mittlerweile ein gut zusammengestelltes Trockenfutter.....Wem es nützt, wer weiß das schon?

Sicher ist Barfen kein Allheilmittel und die Hunde können natürlich genauso krank werden, aber ich habe ein gutes Gefühl bei dieser Art der Fütterung weil es einfach artgerechte Nahrung für Hunde ist, nicht mehr und nicht weniger....